Wie können schimmelgefährdete Wände nachhaltig geschützt werden?

Ein effektives System zur Schimmelvermeidung sollte also im Wesentlichen die Faktoren Feuchtigkeit, Temperatur und pH-Wert (bzw. Nährstoffe) einbeziehen. Eine solide Wärmedämmung kann dabei helfen, die Schimmelbildungsgefahr signifikant zu senken. Gerade die Vermeidung von Wärmebrücken verringert die Entstehung von Kondensationsfeuchte und entzieht den Schimmelsporen die Nahrungsgrundlage. Ein Grundsatz für die Schimmelbekämpfung ist der Abtransport von Luftfeuchte durch regelmäßiges Lüften. Ein Anti-Schimmelsystem muss aber darüber hinaus dazu in der Lage sein, Feuchtigkeit in Spitzenzeiten aufzunehmen, zu speichern und erst bei Bedarf, also sinkender Luftfeuchtigkeit, wieder abzugeben. Eine hohe Alkalität und eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme des verwendeten Baustoffes entziehen Schimmel jegliche Nährstoffgrundlage und verhindern die unerwünschte Entstehung von Schimmelsporen.